Mittwoch, 30. November 2011

Buch des Monats

Empedokles von Agrigent, Über die Natur der Seelen.

Der Vorsokratiker Empedokles von Agrigent (ca. 483 – 425 v. Chr.) prägte mit seiner physikalischen und biologischen Theorie das naturwissenschaftliche Weltbild der Antike. Seine Vier-Elemente-Lehre besagt, dass es das Werden und Vergehen an sich nicht gebe, sondern nur Verbindungen und Trennungen von Feuer, Wasser, Luft und Erde – vergänglich seien also nur die Elementkombinationen, nicht die Elemente an sich. Im 20. Druck seiner Methusalem-Presse (1988) setzte Wilhelm Neufeld Zitate des Empedokles und Kommentare antiker Autoren in großen, eindrucksvollen Lettern und kombinierte sie mit eigenen Holzschnitten. Die in gedeckten Farben gehaltenen ausdrucksstarken Bilder machen die Lehrsätze des Philosophen sinnlich erfahrbar.

Freitag, den 2. Dezember 2011, 14 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Dienstag, 29. November 2011

Sammlung Volkmar Häußler

video

Stadtspeicher zeigt private Sammlung von Volkmar Häußler
© die Hallos Thüringen

DEUTSCHLAND today

20 Jahre Frankfurter Buntbücher und 50. Heft

„Auf einem Berg aus Sand wohne ich. Henryk Bereska und das märkische Kolberg“ von Werner Liersch
Wolfgang de Bruyn, Werner Liersch, Hans-Jürgen Rehfeld und Krzysztof Wojciechowski
Am 25. November stellte der Autor Werner Liersch auf der Burg Beeskow sein Büchlein „Auf einem Berg aus Sand wohne ich. Henryk Bereska und das märkische Kolberg“ vor. Für Wolfgang de Bruyn, den Direktor des Frankfurter Kleist-Museums, und Jürgen Rehfeld, dessen Bibliothekar, war diese Lesung ein Doppeljubiläum: 20 Jahre Frankfurter Buntbücher und deren 50. Ausgabe. Beide sind seit 2010 die Herausgeber.
Henry Bereska (1926-2005) war auf der Burg Beeskow genau am richtigen Platz. Hier schrieb er 2002 als zehnter Burgschreiber für die Märkische Oderzeitung die Kolumne „Beeskower Miniaturen“, und hier entstand unter anderem auch das Buch „Märkische Streifbilder“, aus dem Wolfgang de Bruyn einiges vorlas. Der damalige Kulturamtsleiter hatte den Übersetzer und Lyriker in dieser Zeit als „Genie der Kommunikation“ kennen gelernt. Er schätzt an ihm besonders, dass er „die Welt im ganz Kleinen und Privaten eingefangen hat“.
Auch der Berliner Werner Liersch, der von 1990 bis 1992 Chefredakteur der Zeitschrift Neue Deutsche Literatur war und 1982 beziehungsweise 1993 Heinrich-Mann- und Alfred-Kerr-Preisträger wurde, kannte Henryk Bereska. Seit Mitte der 70er Jahre hat er wie einst Bereska, „in dem Dorf, das nicht gerade ein Ort für Villen“ ist, seinen Sommersitz in unmittelbarer Nachbarschaft. „Bereskas Gedichte sind in der Stille dieses Ortes entstanden, und der Dichter sieht dieser Landschaft Dinge an, die man beim oberflächlichen Sehen nicht erkennt“, hat er festgestellt. Seine besondere Entdeckung sei die Landschaft im Winter und die Einsamkeit darin.
Werner Liersch las weniger vor als dass er humorvoll und lebendig erzählte, zum Beispiel, dass Bereskas Kauf des Kolberger Grundstücks mit einer einfachen Holzhütte drauf nicht beim Notar, sondern bei Bier und Wodka vor sich gegangen war. Vieles hat der Autor aus Bereskas teils veröffentlichten, teils sich unveröffentlicht im Archiv der Ehefrau Gilda Bereska befindenden Tagebüchern entnommen. Diese seien „ein großes Dokument menschlicher Sinnsuche und ein Stück Ostdeutschland in den 1960er, 70er, 80er Jahren“, erklärte Liersch. Obwohl Henry Bereska sich „politisch nicht unbedingt quergestellt“ habe, wurden seine Gedichte in der DDR kaum bekannt, da nicht veröffentlicht. Dafür aber gibt es eine genaue Lageskizze seines Anwesens in Kolberg, die zum MfS-Ermittlungsbericht des Vorgangs „Zersetzer“ gehört.
Ein besonderer Gast der Lesung war Krzysztof Wojciechowski, Direktor des Collegium Polonicum in Slubice, der Henry Bereska als den Übersetzer polnischer Literatur ebenfalls persönlich kannte: „Er war eine widersprüchliche Persönlichkeit, und das Buch ist der Schlüssel zu ihr“, freut er sich. Besonders imponiere ihm, „wie Bereska gelassen umgegangen ist mit der Ignoranz durch die DDR und mit Ehrungen nach der Wende, als er Erfolg hatte.“
Die Frankfurter Buntbücher wurden in Kooperation mit dem Marbacher Schiller-Nationalmuseum zur „zwanglosen Zusammenarbeit zweier Literaturinstitutionen gegründet“, wie Hans-Jürgen Rehfeld erklärte. „Sie suchen nach Lebensspuren oder Spuren des Werkes und führen uns in die Geschichte unserer Landschaft hinein.“
(Elke Lang)

è Burg Beeskow
Archiv, Lese- und Medienzentrum
des Landeskreises Oder-Spree
Frankfurter Straße 23, 15848 Beeskow
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E-Mail

Freitag, 25. November 2011

Bertolt Brecht - im Porträt

Graphik und Buchkunst aus der Sammlung Volkmar Häußler

Der deutsche Dichter Bertolt Brecht ist mit seinem umfassenden literarischen Werk wohl unbestritten einer der einflussreichsten Dichter der Moderne. Er war nicht nur ein großer Dramatiker, sondern auch ein glänzender Lyriker und Erzähler. Die Fülle der bildnerischen Auseinandersetzung mit Brecht und seinem Werk ist heute kaum noch überschaubar. Die Ausstellung stellt eine Auswahl aus einer umfangreichen Brecht-Sammlung vor. Ihr Bestreben ist es, einerseits die Breite von Brechts Werk durch bildkünstlerische Arbeiten zu erfassen und andererseits die unerschöpfliche Vielfalt von „Handschriften“ der bildenden Künstler zu demonstrieren. Anhand originaler Zeichnungen, Aquarelle, Grafiken, illustrierter Bücher und Künstlerbücher wird erkennbar, wie die brechtschen Textvorlagen zu ganz eigenen und immer wieder überraschenden Darstellungen führten.
Hans Ticha 1988
Brecht wurde ungewöhnlich oft und schon sehr frühzeitig porträtiert. Bereits in den 20er Jahren gab es die ersten bekannten Porträts. Eine Lithografie von 1925 nach einer Porträtzeichnung von Emil Stumpp bezeichnete Brecht als die Beste, die je von ihm gezeichnet worden sei. Weiterhin ausgewählt wurden Porträts von Horst Janssen, Arno Mohr, Gabriele Mucchi, Caspar Neher, Herbert Sandberg, Gustav Seltz, Ilse Schreiber Noll, Elizabeth Shaw, Hans Ticha und die Porträtkarikaturen von Horst Hussel und Harald Kretzschmar. Zu Brechts Theaterarbeit, die immer im Zentrum seines Schaffens stand und stets auch politisch war, entstanden die meisten Arbeiten - schon allein deshalb, weil jede neue Inszenierung auch für die bildenden Künstler eine Herausforderung war. An erster Stelle steht die „Dreigroschenoper", die durch Grafiken von Bernhard
Arno Mohr
Heisig, Josef Hegenbarth, Max Schwimmer, Karl Georg Hirsch u. a. vorgestellt wird. „Mutter Courage und Ihre Kinder" ist mit Holzschnitten von Heinz Lanzendorf vertreten. Zu „Leben des Galilei" werden einige der Radierungen von Hans Tombrock aus dem Jahre 1941 mit seinen handschriftlichen Bemerkungen zur Zusammenarbeit mit Brecht gezeigt. Glanzstücke der Sammlung sind die erotischen Lithografien von Willi Sitte zum „Baal".
Viele Künstler ließen sich auch durch Brechts Gedichte, Lieder und Geschichten und deren feine Poesie oder kämpferische Schärfe zum Zeichnen und Malen anregen, darunter Alexandra Müller-Jontschewa, Hans Ticha, Heinz Zander und Bladwin Zettl.
Und „last, but not least" gibt es eine Auswahl früher Erstausgaben und schöne Beispiele aus der Sammlung von Brecht-Exlibris zu sehen.
Aus der Vereinigung von Wortkunst und Bildkunst im Sinne Brechts werden dem Betrachter neue Einblicke in das Werk des großen Dichters vermittelt. Vielleicht kann manches Aha-Erlebnis dazu anregen, mal wieder oder auch erstmalig etwas von Brecht zu lesen und dabei zu erkennen, wie aktuell seine Texte, die er vor Jahrzehnten schrieb, heute wieder sind.
(Volkmar Häußler)

Ausstellung: 25. November 2011 bis 4. März 2012

Veranstaltungen in der Ausstellungszeit:
01.Dez. 2011 - 18:00 Uhr abendliche Sonderführung (ca. 45 min)
17. Dezember 2011- 11.00 bis 19.00 Uhr - KUNSTSTÜCKE im Stadtspeicher in vier Akten: Kunst, Tanz, Märchen und Führungen durch die Ausstellung
19. Januar 2012 - 18.00 Uhr abendliche Sonderführung (ca. 45 min)
10. Februar 2012 - 19.00 Uhr: Lesung mit Texten ganz nach Brecht, Dokumentarfilm: Europas größte Dramatiker und einem Vortrag zum Geburtstag von Bertolt Brecht.


Galerie Stadtspeicher
Leutragraben 1
07743 Jena

Mittwoch, 23. November 2011

AmBEATionen/Randlage

Der Berliner Antiquar Riewert Q. Tode berichtete am 23. November unter dem Thema: „Der Verlag AmBEATionen/Randlage… von grauer Literatur zum Kleinverlag“ vor dem è Berliner Bibliophilen Abend über seine fast 50jährige Verlagstätigkeit.
Viele bedeutene zeitgenössische Schriftsteller der BRD, wie auch der DDR fanden in diesem, unter dem Einfluss der Beatgeneration entstandenen Verlag ihre ersten Publikationsmöglichkeiten, was die Heftreihe „Randlage“ rückblickend zu mehr macht als eine „wie eine kleine Kostbarkeit ausstaffierte Skurrilität“ (Hadayatullah Hübsch) und auch den „Lesestrahl“ zu mehr als einer bibliophilen Spielerei. Im Anschluss konnten wir bei einem guten Schluck erlesener Weine unsere Fragen loswerden, z.B. zum Engagement Riewert Q. Todes zur Bewahrung des Werkes von Wassilij Masjutin, worüber er bereits in den è MARGINALIEN berichtete oder zu seinen Freundschaften und Kontakten zu den Künstlern der „Randlage“.
Neben der Möglichkeit des Erwerbs lieferbarer Editionen aus der Produktion von „AmBEATionen/Randlage“ erhielten alle Teilnehmer des Abends auch ein kleines Paket mit einigen dort erschienenen Schriften von Hermann Fischer-Harriehausen.

Hans Traxler

Original-Aquarelle der Illustration: Kurt Tucholsky - Schloss Gripsholm


Hans Traxler wurde 1929 in Herrlich/Böhmen geboren und wuchs in Sangerberg auf. 1945 kam er nach Regensburg. Dort ging er durch die harte Zeichenschule des ehemals Prager Akademieprofessors Max Geyer. Mit 17 Jahren verkaufte Traxler seine erste Karikatur an eine Münchner Illustrierte und übersiedelte 1951 nach Frankfurt am Main, wo er seither lebt.
Ab 1954 studierte er an der Städelschule Lithographie und Freie Malerei in der Klasse von Georg Meistermann. Ab 1962 arbeitete Traxler für die neu gegründete Satirezeitschrift PARDON zusammen mit Chlodwig Poth sowie anderen Angehörigen der "Neuen Frankfurter Schule". 1979 war Traxler Mitbegründer des Satiremagazins TITANIC. Das 1982 erschienene Buch „Birne – das Buch zum Kanzler” mit den Texten von Peter Knorr gehört zu den bekanntesten Arbeiten Hans Traxlers. Zudem veröffentlichte er ab 1980 eigene Serien im Zeit-Magazin und arbeitete für die Magazine der FAZ, der SZ und andere.
Von TITANIC hat Traxler sich inzwischen verabschiedet. Um so aktiver ist er als Autor und Illustrator: Allein in den Jahren 2010 und 2011 sind fünf neue Bücher erschienen. 32 eigene Bücher umfasst seine Bibliografie, bei 27 weiteren illustrierte er Texte anderer Autoren, von Schiller und Heine bis Morgenstern und Ringelnatz. Seine Kinderbücher wurden in viele Sprachen übersetzt, vom Baskischen bis ins Koreanische. Für sein Lebenswerk wurde er 2006 mit dem Göttinger Elch, 2007 mit dem Deutschen Karikaturenpreis ausgezeichnet.
Für die Büchergilde hat Traxler jetzt das zweite Buch illustriert, den wunderbar beschwingten Sommerroman "Schloß Gripsholm". Und dieses Mal erlaubt uns der Künstler, die Originale auszustellen und auch zum Verkauf anzubieten.
(Wolfgang Grätz)

Ausstellung: 18.11.2011 bis zum 17.1. 2012

è Büchergilde Buchhandlung & Galerie Frankfurt
An der Staufenmauer 9
60311 Frankfurt/M

Dienstag, 22. November 2011

3. Buchkunst • Weimar

Arbeiten von Tina Flau
An vier verschiedenen Orten in Weimar werden nunmehr zum dritten Mal Werke der besten Buchkünstlerinnen und Buchkünstler von nationalem und internationalem Rang präsentiert, darunter von unseren Mitgliedern Jens Henkel und Peter Zitzmann. Wer Liebe zum bibliophilen Buch hat, kann Einblicke in die Schätze zwischen Buchdeckeln hauptsächlich im Reithaus in Weimar bekommen. Hier zeigen und verkaufen die Künstler an einzelnen Tischen ihre Werke. Es sind Unikate, kostbare Vorzugsausgaben und Raritäten in kleinsten Auflagen.
Ein weiterer Ausstellungsort ist die Kunsthalle „Harry Graf Kessler“, deren Name für ein wichtiges Kapitel in der Buchkunst Weimars steht. Hier zeigen Studentinnen und Studenten der Kunsthochschule Burg Giebichenstein ihre Arbeiten. Ausgehend von der Tradition gilt es heute, diese weiterzuentwickeln und eine zeitgemäße Position in der Buchkunst des 21. Jahrhunderts zu finden.
In der Galerie Profi l findet eine Einzelausstellung mit Werken von Frank Eißner, Leipzig statt und in der Stadtbücherei die Ausstellung „La vida desatenta“, eine Hommage spanisch sprechender Buchkünstler an Miguel Hernández. Gezeigt werden Werke von Künstlern aus Spanien, Argentinien, Brasilien, Chile, Italien, Kolumbien, Mexiko und den USA.

26. und 27. November 2011

è Buchkunst Weimar

Ehrengast in Guadalajara

Auf der 25. Feria Internacional del Libro - FIL, der größten größten lateinamerikanischen Buchmesse ist Deutschland Ehrengast. Autoren, Illustratoren und ca. 40 Verleger unseres Landes stellen sich unter dem Motto „Zukunft gestalten“ vor.

Gezeigt werden verschiedene Buchausstellungen, unter anderem „El Libro libre. Der Verlag des deutschen Exils in Mexiko“ mit Originalausgaben deutscher Exilanten aus der Zeit des deutschen Faschismus.
Unter den 25 teilnehmenden Autoren und Illustratoren sind Rüdiger Safranski, Herta Müller, Ingo Schulze, Doris Dörrie, Monika Maron, Peter Stamm, Wladimir Kaminer und Saša Stanišic.

Guadalajara, 26. November bis 4. Dezember 2011

è Feria Internacional del Libro

Thomas Rug erhält Kunstpreis

Foto © Ralf Parkner
Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird am 3. Dezember in der Burg Giebichenstein der Kunsthochschule Halle/ Saale vergeben. "Sein künstlerisches Schaffen als Zeichner, Grafiker und Maler steht für eine besonnene zugleich kritische und reflektierte Haltung", heißt es in der Begründung der Jury.
Ab 1971 bis 1975 studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle Burg Giebichenstein, anfangs Textildesign, später unter Professor Frank Ruddigkeit. Ab 1988 lehrte Rug unter anderem an der Hochschule in Halle. 1993 wurde er dort als Professor für Grafik berufen. Den Teilnehmern des Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft 2011 öffnete Herr Prof. Rug bei einer Führung die Graphikateliers der Burg Giebichenstein.

1 Kommentar:
BloggerTeuvo Vehkalahti hat gesagt...Greetings from Finland. This blog is nice to explore, through other countries, people, culture and nature. Come and you look at pictures Teuvo blog and tell all your friends that they too would look Teuvo photos to your country's flag would rise higher than the blog my flag collection. Thank you Teuvo Vehkalahti Finland

Sonntag, 20. November 2011

Peter Pyrchalla

2. Berliner Antiquariatstag

Am zweite Berliner Antiquariatstag in diesem Jahr im Hotel Ellington war diesmal auch die Pirckheimer-Gesellschaft, gemeinsam mit dem Berliner Bibliophilen Abend, mit einem Informationsstand präsent. Unser Stand war recht gut besucht, zusätzlich konnten wir einige der teilnehmenden Antiquariate direkt ansprechen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass wir in naher Zukunft 3 bis 5 neue Mitglieder begrüßen können.
Wir danken dem Veranstalter, Herrn Detlef Thursch, recht herzlich für die gewährten Konditionen.
im Vordergrund: Christan Bartsch
è Berliner Antiquariatstag

Herbstkatalog des Roten Antiquariats

Avantgarde

Der Herbstkatalog erschien diesmal im Folioformat mit der Abbildung zur Kleinen Grosz-Mappe des Malik-Verlages auf dem Titel und bietet sich allein aufgrund der imposanten Aufmachung selbst schon fast an, Bestandteil einer jeden Avantgarde-Sammlung zu werden. Noch interessanter allerdings ist der Inhalt: Der Katalog enthält auf 16 Seiten 40 sehr umfangreich beschriebene Positionen mit zahlreichen Abbildungen, als ersten Titel einen zweiten jetzt bekanntgewordenen Korrekturbogen der Svendburger Gedichte von Bertolt Brecht im "Prager Satz", aber auch den ersten (und einzigen) Jahrgang der Revolution, hrsg. von Hans Leybold und Franz Jung, zahlreiche Zeitschriften, wie Die Sichel, Die Kündung, eine Zeichnung und Lithographien von George Grosz, Kataloge und Zeitschriften von Jan Tschichold und Kurt Schwitters und die rumänische Avantgarde-Zeitschrift UNU.

è Rotes Antiquariat
Rungestr. 20
10179 Berlin

Katalog Nr. 13

Spanischer Bürgerkrieg - 101 Neuzugänge

Bereits im September erschien von unserem Berliner Mitglied Heiko Schmidt vom Prometheus Antiquariat der 13. Katalog Anarquismo etc. Das reich mit farbigen Illustrationen ausgestattete Heft enthält auf 48 Seiten 101 Positionen, denen zur Titelaufnahme auch häufig eine detailierte und vor allem kenntnisreiche Beschreibung mit einer englischsprachigen Zusammenfassung begegeben ist. Der Katalog ist in die Teile Publikationen vor dem Putsch im Juli 1936, Bürgerkrieg und Revolution 1936 - 1939 und Publikationen seit April 1939 unterteilt und enthält z.B. die anonym 1936 in Paris erschienene Broschüre von Hans Beimler Ein Leben für die Freiheit oder einige Ausgaben der AIZ/V-I sowie von Helios Gómez eine Mappe mit Zeichnungen und Gedichten mit dem Titel Schreckensherrschaft in Spanien.

è Prometheus Antiquariat

Donnerstag, 17. November 2011

Pirckheimer-Abend in Friedrichshagen

Beim heutigen Pirckheimer-Abend der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe las Judith Hermann im Antiquariat unseres Mitglieds è Katrin Brandel aus ihrem 2009 im S.Fischer Verlag erschienenen Band "Alice" die Erzählung "Conrad". In einer Rezension heisst es: "Judith Hermann verfügt über die Gabe, einem mit zwei drei Sätzen Schauplätze und deren Stimmung so vor Augen zu rücken, dass man glaubt sie mit Händen zu greifen." (U. Wittstock, Die Welt). Und wir hatten das Vergnügen zu erfahren, dass sie das nicht nur mit wenigen Sätzen, sondern auch durch ihren Vortrag wirklich ergreifend macht. Wir danken für das Geschenk einer schönen Stunde.

Die Friedrichshagener und Heinrich v Kleist um 1900

Die Literaturrevolution der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts, der Naturalismus, veränderte auch die Sicht auf die großen Literaten deutscher Geschichte. Lessing, Goethe und Schiller wurden die deutschen Klassiker schlechthin. Der 1811 durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Heinrich von Kleist aber, wurde als der große Autor der Literarischen Moderne gesehen.
Das Kleist-Bild erfuhr einen radikalen Wandel und wurde besonders von Autoren aus dem Friedrichshagener Dichterkreis neu entdeckt.

Zu ihnen gehörten Otto Brahm, Julius Hart, Richard Dehmel, Detlef von Liliencron, Wilhelm Hegeler oder Wilhelm Herzog. Auch Else Lasker-Schüler spielte dabei eine bedeutende Rolle.

Ausstellung: bis Ende März 2012

è Antiquariat Brandel
Scharnweberstr. 59
12587 Berlin

Günter Lott-Stolz (1936 - 2011)

Foto: Abel DoeringUnser Schweizer Mitglied Günter Lott-Stolz wurde am 11. November nach kurzerer Krankheit kurz vor Vollendung seines 75. Lenbensjahres aus unserer Mitte und aus einem aktiven Leben gerissen.
Die Abdankung findet am 18. November 2011 um 11.00 Uhr in der katholischen Kirche Stäfa statt. Im Sinne des Verstorbenen bitten die Angehörigen statt Blumenspenden der SBS Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte zu gedenken. Schweizer Postcheckkonto 80-1514-1.

20. Kunstversteigerung

zugunsten der Aktion „Kinder von Tschernobyl“

Freitag, dem 18. November 2011, 19:00 Uhr
(Einlass ab 18.30 Uhr)

Galerie ratskeller - Galerie für zeitgenössische Kunst
im Rathaus Lichtenberg
Möllendorffstr. 6
10365 Berlin

Jahresrückblick XI

Radierungen, Lithographien, Monotypien und Prägedrucke von Günter Blendinger, Carsten Gille, Eberhard Hartwig, Patrick Kaufmann, Beatriz Morales, Rahel Mucke und Frank Siewert

E. Hartwig, LETTER TO B., 2011, 2 senkrechte Strichätzplatten, zus. 11,4 x 8,8 cmDamit werden im Druckgraphik-Atelier zum elften Mal neuere druckgraphische Arbeiten von sieben Künstlern nebeneinandergestellt, welche mit ihren Intentionen sowie ihrer Arbeitsweise verschiedene – aber verwandte - Positionen vertreten.
Dabei stehen stark abstrahierende Auffassungen in spannungsreichem Kontrast zu gegenständlich-figurativen Formulierungen. So finden sich unter anderem landschaftliche Motive, Akte, märchenhaftes und minimalistisch serielle Variationen über das spielerische Zueinander zeichenhafter Elementarformen.
Es entsteht eine klangvolle Korrespondenz zwischen den einzelnen Werken sowie auch der Werkstatt-Atmosphäre mit den Druckmaschinen und Werkzeugen. Zu sehen sind schwarz-weiße sowie mehrfarbige Arbeiten in sensiblen Abstufungen, die Formate reichen von 4,5 x 13,7 cm bis ca. 50 x 60 cm und können auf Wunsch bei Erwerb auch gleich mit oder ohne Rahmen mitgenommen werden.
Zur Vernissage am Sonnabend, dem 26.11.2011, 17 Uhr, sind fast alle Künstler anwesend und laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Kevin Ryan, Singer/Songwriter aus Irland, spielt Gitarre und singt.
Am 26. November, 13-20 Uhr sowie 27. November, 13-18 Uhr öffnet auch das Druckgraphik-Atelier im Rahmen der p.art 2011 – Offene Ateliers in Pankow, Prenzlauer Berg und Weissensee.
 
Ausstellung: 26. November 2011 bis 24. Januar 2012

Druckgraphik-Atelier
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3
10407 Berlin

Mittwoch, 16. November 2011

Jahresausstellung der Tabor Presse

Alles fliegt auf !

Gezeigt werden neue Arbeiten u.a. von R. Stangl, M. Sforni, B. Rott, C. Gutsche, D. Richter, F. Droese, ATAK, M. Bauer, S. Alhäuser, F. Best, H. Hennenkemper, H. Riederer, Ch. Feist, I. u. E. Kabakov, P. Schuppenhauer, St. Volmer, A. Saks, G. Jolowicz, J. Schubert, J. Voigt, J. Grützke und Th. Hornemann.
“ Welle” Steindruck von Reinhardt Stangl
Seit 1982 druckt und editiert die Tabor Presse in Berlin-Kreuzberg Lithografien, Holz-und Linolschnitte. Eine enorme Anzahl von Einzelblättern, Büchern, Mappenwerke, sowie ein jährlich erscheinender Grafikkalender sind bisher entstanden. Mittlerweile wird in zwei Fabriketagen auf zwei Reiber- und zwei Schnellpressen gedruckt. Interessierte Künstler finden alle handelsüblichen Zeichenmaterialien vor, ein umfangreiches Sortiment ausgesuchter Litho-Büttenpapiere in verschiedenen Grammaturen, sowie alle Möglichkeiten in ruhiger, großzügiger Atmosphäre, auch außerhalb der Druckzeiten, ihre Steine zu bearbeiten.

Eröffung der Jahresausstellung:
Freitag, den 2.12.2011 ab 19 Uhr

è Tabor Presse Berlin
Taborstr.22
10997 Berlin

Kay Voigtmann



Die Galerie der Berliner Graphikpresse stellt in den kommenden zwei Monaten Arbeiten des Geraer Grafikers und Illustrators Kay Voigtmann aus, der den Pirckheimern bestens durch die Gesataltung unserer Jubelrufe aus Bücherstapeln bekannt ist ...

Ausstellungseröffnung: 8. Dezember 2011 um 19:00 Uhr.
Ausstellung: 8. Dezember 2011 bis 27. Januar 2012

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Gabelsbergerstr. 6
10247 Berlin

Dienstag, 15. November 2011

33. Hallescher Grafikmarkt

Wenn in diesem Herbst von Kunst die Rede war, dann ging es um solch „schlangenbefördernde“ Ausstellung wie z.B. die fantastische „Bildnisse der Renaissance“ im Berliner Bode-Museum oder um den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi. Immerhin sollen über die Veräußerung der gefälschten Bilder – Max Ernst, Fernand Legér, Max Pechstein u.a. – fast 16 Millionen Euro vor allem auf Konten in Andorra gelandet sein. Beides ist zwar Kunst, aber meilenweit von unserem braven Halleschen Grafikmarkt entfernt. Denn erstens haben wir (leider...) keine Renaissance zu bieten und zweitens ist alles, was hier angeboten wird, echt und auch von denen „hergestellt“, die es signiert haben.
Beim 33. Halleschen Grafikmarkt besteht wie seit nunmehr über 30 Jahren die Möglichkeit, auf günstige Weise und zur eigenen Freude im Wesentlichen Kunst von Zeitgenossen zu erwerben. Zu danken ist es zum einen den Künstlern, die seit Jahren dieser besonderen Form der Öffentlichkeitsarbeit für die Kunst treu geblieben sind und zu ganz entgegenkommenden Konditionen ihre Werke einreichen, und den Kunstsammlern, die sich z.B. beim Umbau ihrer Sammlung von bestimmten Arbeiten trennen, um vielleicht im Gegenzug andere zu erwerben. Vorlieben und Geschmack ändern sich eben bei der Kunst genauso wie bei anderen Dingen im Laufe des Lebens... Für den Grafikmarkt und die, die ihm seit Jahren, bei einigen sogar Jahrzehnten, treu geblieben sind, ist das natürlich wunderbar. Auch wenn der Schwerpunkt nach wie vor auf in Halle entstandener Kunst liegt, hat sich doch im Verlaufe gerade der letzten Jahre eine große Ausweitung des „Einzugsbereichs“ ergeben. Genauso hat sich auch der Entstehungszeitraum der hier vereinten grafischen Arbeiten sehr erweitert. Die Halle-Sammler kommen so nun genau auf ihre Kosten wie diejenigen, deren Sammlung entsprechend breit angelegt ist. Zudem ist der Grafikmarkt auch für die gedacht, die vielleicht erst anfangen, Grafik zu sammeln, oder überhaupt nur die Gelegenheit nutzen wollen, dies oder jenes schöne Blatt, das sie reizt, auf das Portemonnaie nicht zu sehr schädigende Weise zu erwerben.
Zu danken, dass es diesen 33. Halleschen Grafikmarkt trotz aller bekannten Sparauflagen und –diskussionen gibt, ist also den Künstlern und Sammlern und natürlich den Kunstinteressierten. Dazu aber ebenso dem Kulturring Halle e.V. mit dem engagierten Stefan Wagner sowie Dr. Joachim Sailer, der immer hilfsbereiten Frau Weirauch und weiteren Helfern. - Übrigens: Diejenigen, die nun nach dem Hochhalten ihrer Bieterkarte hier beim 33. Halleschen Grafikmarkt Kunst mit nach Hause nehmen können, brauchen keine Sorge zu haben, dass sie als Zeugen im Kölner Kunstfälscherprozess auftreten müssten, denn er ist ja zu Ende...
Damit uns gemeinsam Freude an der Kunst und an einem schönen Abend!
(Dr. Hans-Georg Sehrt)

Auktion: Sonnabend, 19. November 2011, 19:00 Uhr
Künstlerhaus 188
Böllberger Weg 188, 06110 Halle

è
Auktionskatalog

1000 Euro für die Pirckheimer-Gesellschaft

Liebe Freunde der Pirckheimer-Gesellschaft!

Durch Ihr Voting verhelfen Sie unserer Gesellschaft zu 1000 €, sofern wir damit zu den 1000 Verbänden gehören, die die meisten Stimmen erhalten haben. Die Aktion läuft bis zum 15. November.
Falls Sie gegenüber dem Sponsor anonym bleiben möchten, geben Sie bitte als Ihre E-Mail-Adresse unter Ersetzung des rot eingefärbten Teils Name/Pseudonym@pirckheimer.org ein, die Rechtmäßigkeit des Eintrages kann dann durch mich bestätigt werden.
Unter jeder E-Mail-Adresse können 3 Stimmen abgegeben werden, d.h. Sie können die Stimmabgabe 2 mal wiederholen. Jede Stimme hilft!
Vielen Dank, Abel Doering


1 Kommentar:
15.11.2011, 14:00 Uhr: Hiermit erkläre ich das Projekt, 3 Stunden vor seinem Ende, für gescheitert. Obwohl die Pirckheimer in den letzten 14 Tagen immer unter den 1000 beliebtesten Vereinen auf Platz 600 bis 700 rangierten, rutschten wir heute unvermittelt auf Rang 1100 ab und die noch fehlenden ca. 400 Stimmen können nicht mehr abgegeben werden, da der Server der ING DiBa aufgrund der Überlastung kaum noch reagierte. Ich muss allerdings auch feststellen, dass leider zu wenige Pirckheimer-Mitglieder an der Aktion teilgenommen haben, gerade einmal 11 unserer Mitglieder gaben ihre und die Stimme für weitere Freunde ab, so dass weniger als 1 Prozent der abgegebenen Stimmen von unseren Mitgliedern stammen.
Aber es bleibt immer noch jedem Pirckheimer freigestellt, unsere Finanzsituation durch Spenden zu verbessern.
J

Vielen Dank, Abel Doering

Arbeitsprobe II

Der Druckladen des Gutenberg-Museums präsentiert typografische Arbeiten von Studierenden der Buchwissenschaft.
Während ihres Studiums am Mainzer Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nehmen die Studierenden außer an den wissenschaftlichen Seminaren regelmäßig an praktischen Übungen zur Typografie teil: Zu bestimmten Themen werden Entwürfe erarbeitet, die in der institutseigenen Lehrdruckerei realisiert werden.
Die Ausstellung "Arbeitsprobe II" im Druckladen des Mainzer Gutenberg-Museums zeigt Ausschnitte ihrer kreativen Tätigkeit während ihrer letzten Semester. Sie ist die Fortsetzung der 2010 gezeigten „Arbeitsprobe“. Dahinter steht der Gedanke, Öffentlichkeit herzustellen für die Ergebnisse der Auseinandersetzung junger Studierender mit der Typografie.


Die Vernissage findet am 1.12. um 19 Uhr statt.
Ausstellung: 1. Dezember 2011 – 06. April 2012

è Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Telefon 0 61 31 / 12 26 40

Montag, 14. November 2011

Die Kunst des Lichtdrucks

Originalgrafische Werke von zehn zeitgenössischen KünstlerInnen

Lichtdruckschnellpresse, um 1900, (c) Museum für Druckkunst
Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie ab 1850 entwickelt. Hauptsächlich für Faksimiles genutzt, besitzen Lichtdrucke augenscheinlich den ganzen Reichtum ihres Originals, sind von diesen aber kaum zu unterscheiden. Die Fülle an Halbtonwerten und die sehr feine Farbauflösung kennzeichnen das aufwändige Handwerk des Lichtdrucks, das heute nur noch in Leipzig und Kyoto (Japan) gepflegt wird.
Bereits zum vierten Mal veranstalten der Bund Bildender Künstler Leipzig e. V. und der Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. in diesem Jahr das Lichtdruck-Symposium (17. - 28.10.2011). Der zweiwöchige Workshop bietet den fünf von einer Jury ausgewählten KünstlerInnen Bettina Francke, Ruth Mairgünther, Marko Raffler, Britta Schulze und Christiane Werner die Möglichkeit, sich intensiv mit der besonderen Technik des Lichtdruckverfahrens auseinanderzusetzen.
Die Ergebnisse des Workshops und weitere aktuelle Arbeiten der KünstlerInnen präsentiert die Ausstellung „Die Kunst des Lichtdrucks“. Ergänzend werden die bisher nicht gezeigten Werke des 3. Leipziger Lichtdruck-Symposiums aus dem Jahr 2010 ausgestellt. Hierbei handelt es sich um Originalgrafiken der KünstlerInnen Franziska Möbius, Robert Pasitka, Karin Pietschmann, Vicky Ritter und Ulrike Schuckmann.
Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museums für Druckkunst mit dem Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. (BBKL e. V.) und dem Lichtdruck-Kunst Leipzig e. V. und wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie vom Kulturamt der Stadt Leipzig unterstützt.

23. November 2011 – 22. Januar 2012
Eröffnung: 22. November 2011, 18 Uhr

è
Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Freitag, 11. November 2011

Das Ende einer Dienstfahrt

Der Berliner Antiquar Wolfgang Jeske geht in den Ruhestand
Fotos: Gabriele Ballon
Über 35 Jahre lang war das Antiquariat von Wolfgang Jeske eine wichtige Adresse für Bücherfreunde in Berlin und darüber hinaus. Nach zwei Jahrzehnten im Wedding saß er zuletzt in Friedenau, Hedwigstraße 16. Der geborene Berliner entschied sich für den Beruf schon während des Studiums der Geschichte und Soziologie an der Pädagogischen Hochschule in Berlin. Spezialisiert war er auf linke Literatur, Belletristik und Reiseliteratur.
Zig-Tausende Bücher gingen durch seine Hand, immer hatte er ein Gespür für gefragte Titel, seltene und besondere Exemplare. Manche Bibliothek von prominenten Berlinern, so von dem Erzähler Wolfdietrich Schnurre und von dem aus Rumänien stammenden Kinderbuchautor und Übersetzer Paul Schuster, konnte er übernehmen und seinen Kunden offerieren. Jetzt läuft der Ausverkauf. Anfang Dezember muß der Laden leer sein, bis dahin erhalten die Kunden von Montag bis Freitag 13 bis 18 Uhr und am Samstag 10 bis 13 Uhr Sonderkonditionen.
(Carsten Wurm)

Antiquariat Rose schließt

Donnerstag, 10. November 2011

neue Internetseite des Leipziger Literatursalons

www.signiertebuecher.de
Signaturen und Widmungen machen aus jedem Buch etwas Einzigartiges. Der verehrte und berühmte Autor hatte eben jenes Buch auch schon in der Hand. Dieses Besondere ist es, welches viele Sammler und Literaturliebhaber dazu bringt, weite Wege auf sich zu nehmen um, meist bei Lesungen, Autoren um Ihre Signatur zu bitten.
Auch unser Mitglied Dieter Bührnheim ist von jeher diesem Zauber erlegen. Er sammelt seit Jahrzehnten, nutzte jede Leipziger und Frankfurter Buchmesse und erreichbare Lesung, um dort direkt mit den Schriftstellern Kontakt aufzunehmen und sie um eine Signatur zu bitten. Oder er gab die Bücher auf den Postweg, um ihnen zu einer Widmung oder Einzeichnung zu verhelfen. Viele schöne Freundschaften sind so im Laufe der Zeit entstanden.
Im traditionsreichen Musikviertel der Stadt betreibt Dieter Bührnheim einen Literatursalon und bietet im angeschlossenen Antiquariat über 8.000 Bände, überwiegend signiert. Jetzt ist er auch im Internet zu finden und man kann sich über die nächsten Kulturveranstaltungen informieren, es kann im Bestand gestöbert und die ein oder andere „berühmte“ Signatur begutachtet werden.

Montag, 7. November 2011

Kleistausstellung in der FU Berlin

Die Ausstellung zeigt die Werke Kleists in chronologischer Folge anhand des Bestandes der FU-Bibliotheken, dargestellt mit Ausgaben, Textausschnitten, Faksimiles, Illustrationen, Bühnenbildern, Theaterprogrammen u. a. Quellen. Einen besonderen Akzent bildet die Sammlung /Kleist in Klassikerausgaben/, die derzeit zwar zum größeren Teil in der Ausstellung /Kleist. Krise und Experiment/ im Ephraimpalais steht, hier aber in Auswahl gut vertreten ist.

07. November 2011 bis 03. Januar 2012
Montag bis Freitag 9 – 20 Uhr

Universitätsbibliothek der
Freien Universität Berlin
Garystr. 39
14195 Berlin

Samstag, 5. November 2011

offene Ateliers

Sieben Künstler öffnen am 1. Advent, 27. November 2011 von 11:00 bis 18:00 Uhr ihre Ateliers und überraschen mit ihrer facettenreichen Kunst.

Zu besichtigen sind die Ateliers von

  • Linde Kauert (Malerin + Verlegerin und Heinz Hellmis (Kalligraf, Typograf, Buchgestalter), Edition ZWIEFACH
  • Solveig Janetzke (Malerei, Plastik)
  • Susanne Westphal (Malerei)
  • Reinhard Pieritz (Marmor, Relief, Bilder)´MAREBI ART
  • Winfried Tesmer (Zeichnung, Skulptur)
  • Andreas Haug (Malerei)
14476 Potsdam / OT Groß Glienicke
Seeburger Chaussee 2
Haus 5, Eing. E

Monatsbilder 2012

Wie in jedem Jahr übergab der Kalligraf Heinz Hellmis der Malerin und Zeichnerin Linde Kauert zwölf kalligrafisch gestaltete Anfangsbuchstaben der 12 Monate. Aus jedem einzelnen entwickelte sie ein Motiv, suchte anschließend einen passenden Aphorismus bekannter Schriftsteller der Weltliteratur aus, den dann Heinz Hellmis mit seiner facettenreichen Handschrift dazugab. Beide Künstler zeigen damit eine neue Spielart von Initialen, die schon seit dem 5. Jahrhundert oftmals schmückend vor einem Textkapitel standen, hier aber einen Zeitabschnitt charakterisieren.
Damit erschien in der Edition Zwiefach bereits die 6. Collection der MONATSBILDER 2o12.


Die MONATSBILDER 2o12 sind in einer Größe von 35 x 3o cm gedruckt, haben eine Ringbindung und sind zum Preis von 25,oo € erhältlich.

è
Edition ZWIEFACH
* Linde Kauert

Zwischen den Pappdeckeln

In der Edition Zwiefach von Linde Kauert und Heinz Hellmis erscheint in unregelmäßigen Abständen die Einblatt-Buchreihe Zwischen den Pappdeckeln, in denen sich bildliche und literarische Überraschungen in Form kalligrafisch umgesetzte Schriften auf einem Blatt verstecken. Öffnet man das Buch durch Lösen einer Schnur, die die beiden Buchdeckel in der Größe 22,5 x 15 cm verbindet, kann man ein Blatt im A2-Format entfalten, welches nach Lust und Laune mit zwei Nägeln an die Wand hängen ist.


Zur Zt. sind folgende Titel lieferbar:

Erwin Strittmatter SELBSTERMUNTERUNGEN
Günther H.W. Preusse ZAUBERWESEN…
Eva Strittmatter MONDROSE GEGENBLÜTE
Eva Strittmatter MUSIK
Heinz Kahlau AUTOUNFALL SEIN ERSTES GEDICHT
Kurt Schwitters DAS i-GEDICHT
Eugen Rohts KLEINES TIERLEBEN
Charlotte Thiesies PSST, HEUTE NACHT STEHL ICH DEN MOND
Voltair SAGT: DA ES SEHR FÖRDERLICH FÜR DIE GESUNDHEIT IST …

Preis: 14,95 Euro

è
Edition ZWIEFACH
* Linde Kauert

Freitag, 4. November 2011

Herbstlicher Buchverkauf

Der Freundeskreis der Zentral- und Landesbibliothek Berlin e.V. lädt zum herbstlichen Buchverkauf ein.

Eine Fülle von aussortierten, gut erhaltenen Büchern und anderen Medien können zu sehr günstigen Preisen erworben werden.
Es werden Medien aus den Bereichen Belletristik, Kunst und vielen anderen Sach- und Wissensgebieten sowie Noten, Schallplatten und CDs zum Verkauf angeboten.
Stöbern Sie ausgiebig in entspannter Atmosphäre und entdecken das ein oder andere Buch für sich selbst oder Ihre Familie.
Die Einnahmen kommen den vom Freundeskreis der ZLB unterstützten Projekten der Bibliothek zugute.

Samstag, 12. November 2011, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Freundeskreis der Zentral-
und Landesbibliothek Berlin

Berliner Stadtbibliothek/Kleiner Säulensaal
Breite Straße 36
10178 Berlin-Mitte

1 Kommentar:
ui, das ist ja heute! :D
(Sarah-Maria)

Donnerstag, 3. November 2011

Klaus Fresenius - Schriftbilder



Der Speyerer Künstler Klaus Fresenius wird beim November-Stammtisch der Initiative Buchkultur in der Cafédrale im Turm 33 sein neues Projekt Schriftbilder vorstellen. Spontane Texte aus der ›kleinen‹ und ›großen‹ Welt am Ende eines Tages mit Tusche und Pinsel spiegelverkehrt hingeworfen.

Mittwoch, 23. November 2011, 19.00 Uhr
Cafédrale im Turm 33
Maxstraße 33
67059 Ludwigshafen

è Initiative Buchkultur: Das Buch e.V. c/o Llux
Postfach 25 02 09
67034 Ludwigshafen
Tel. (06 21) 68 50 275

Ohsers Orte in Berlin

ein biografischer Streifzug
Vortrag mit Präsentation von Dr. Elke Schulze, Kunsthistorikerin

Die Kunsthistorikerin Dr. Elke Schulze beleuchtet in ihrem Vortrag die Lebens- und Arbeitsorte des Künstlers Erich Ohser (1903-44), der unter dem Namen e.o.plauen als Schöpfer der „Vater und Sohn“-Geschichten weltberühmt geworden ist. In der Metropole Berlin, dem eigentlichen Ort seines fruchtbaren zeichnerischen Schaffens, an dem aber auch sein Schicksal als Opfer des NS-Regimes tragisch endete, hat der gebürtige Vogtländer vielfältig gewirkt. Zwischen Caféhäusern des Berliner Westens, dem Zoo und der Budapester Straße – und schließlich Kaulsdorf bricht sich in diesem Streifzug wie in einem Kaleidoskop deutsche Geschichte und individuelles Geschick. Der Vortrag begleitet die derzeitige è Ausstellung im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf.

Mittwoch, 09.11.2011, 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei

Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf
Alt-Marzahn 51
Veranstaltungsraum Keller.

Mittwoch, 2. November 2011

Das Janosch-Universum

JANOSCH ZUM 80. GEBURTSTAG

Janosch: Die Maus hat rote Strümpfe an, Beltz und Gelberg, Weinheim 1978Jeder kennt ihn: den Maler, Zeichner und Autor Janosch, der seit 1960 Kinder wie Eltern begeistert, den Vater von Tigerente und Bär und vielen anderen Figuren in den Kinderzimmern der ganzen Welt. 1931 als Horst Eckert geboren, ist Janosch heute mit seinen inzwischen über 300 Büchern, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden, einer unüberschaubaren Flut an Fanartikeln und mit Auszeichnungen überhäuft, einer der erfolgreichsten deutschen Bilderbuchillustratoren.
Anlässlich seines 80. Geburtstages widmet das Museum Burg Wissem dem Künstler eine Ausstellung mit Arbeiten aus der Dauerleihgabe der Janosch-Film & Medien AG. Die Schau bietet einen Querschnitt aus verschiedenen Schaffensperioden seines umfangreichen Werkes, die u.a. berühmte Bilderbuchoriginale und Bücher wie »Oh, wie schön ist Panama« oder »Post für den Tiger« vereint. Neben den Bildern und Büchern werden darüber hinaus zahlreiche Mitmachstationen Kindern und Erwachsenen einen aktiven Einblick in die »Welt« von Tiger und Bär ermöglichen.

Ausstellung: 20. November 2011 bis Februar 2012

è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Eine Liebesgeschichte

Ein Buchprojekt von Tita do Rêgo Silva



Mit einem Text von Artur Schütt. – Die brasilianische Künstlerin lebt und arbeitet seit 21 Jahren in Hamburg. Neben groß- und kleinformatigen Holzschnitten entstehen in ihrem Atelier in der Koppel 66 auch bibliophile Bücher in kleiner Auflage, die sie dort selbst druckt.

Lesung: Donnerstag 17. November 2011, 18 Uhr

è Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

Dienstag, 1. November 2011

Dorfner-Einbände zu Goethes Faust

Eine besondere Erwerbung der Klassik Stiftung Weimar

Die Klassik Stiftung hat für die Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine wertvolle Sammlung von 195 Faust-Drucken in Einbänden des Weimarer Buchbindermeisters Otto Dorfner (1885–1955) erworben. Die meisten Einbände wurden zwischen 1946 und 1955 gefertigt, einzelne Stücke reichen aber bis 1913 zurück, als Dorfner ein Ornament Henry van de Veldes verwendete. Miniaturbücher sind ebenso vertreten wie großformatige Ausgaben, schlichte Drucke genauso wie künstlerische Editionen und Pressendrucke. Kennzeichnend für Dorfner ist neben den handvergoldeten Schnitten die Gestaltung von Ganzledereinbänden mit geraden oder gebogenen Linien. Sie wird als »Linien-Stil« oder »Dorfner-Stil« bezeichnet.
Die Erwerbung des Ensembles durch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek erlaubt stilistische und materialtechnische Vergleiche und belegt, mit welcher handwerklicher Meisterschaft und künstlerischer Sensibilität einer der bedeutendsten deutschen Buchbinder gearbeitet hat.
Für die Bibliothek bedeutet die Erwerbung eine willkommene Ergänzung der bestehenden Faustsammlung. Die Weimarer Faustsammlung mit ihren nunmehr 16.000 Stücken ist die weltweit größte Sammlung zu diesem literarischen Thema und geht auf die Kollektionen zweier Privatleute, Gerhard Stumme und Alexander Tille, zurück. Von 2006 bis Juli 2011 wurde die Faustsammlung – gefördert aus Mitteln der H.W. & J. Hector Stiftung – neu katalogisiert und, soweit urheberrechtlich erlaubt, digitalisiert. Mehr als 3.000 Titel sind seither über die Internetseite der Klassik Stiftung Weimar einsehbar.
© Klassik Stiftung Weimar
Otto Dorfner, 1885 in Kirchheim/Teck geboren, wurde 1910 durch Henry van de Velde an die Kunstgewerbeschule in Weimar berufen. Von 1919 bis 1922 wirkte er als Lehrer am Staatlichen Bauhaus. Bis zu seinem Tod 1955 führte er eine eigene Werkstatt in Weimar. In der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entschloss er sich, alle verfügbaren Faustausgaben, die von 1790 bis zum damaligen Zeitpunkt erschienen waren, mit seinen Einbänden zu versehen. Zur Feier des 700. Stadtjubiläums 1950 veranstaltete die Stadt Weimar eine Ausstellung im Sitzungssaal des Thüringer Landtags mit Arbeiten Otto Dorfners: 141 Einbände, darunter zahlreiche Faust-Ausgaben wurden dabei gezeigt. 1954 verstarb Dorfners Frau Margarethe, geb. Hoffmann, und sein Gesundheitszustand verschlechterte sich. Trotzdem konnte im 150. Todesjahr von Friedrich Schiller am 07. Mai 1955 die Sonderausstellung »Malerei, Graphik, Buchkunst« in den Räumen der damaligen Verwaltungsschule eröffnet werden. Dorfner war mit 150 Bänden zum Faust-Stoff vertreten. Vom 23. Juli bis 21. August 1955 desselben Jahres wurde die Buchkunst-Ausstellung in Stuttgart gezeigt.
Von den Faust-Ausgaben, die Dorfner zum Einbinden verwendete, sind über ein Viertel, nämlich 46 Ausgaben, nach 1946 erschienen. Der Anteil der Verlage in den westlichen Besatzungszonen, beziehungsweise der jungen Bundesrepublik, überwiegt dabei. Die Orientierung auf Goethes Faust erscheint somit als gesamtdeutsches Phänomen.
Der erste von Dorfner entworfene und ausgeführte Einband zu Goethes Faust datiert von 1913 Das benutzte Ornament ist ein Prägestempel nach dem Entwurf von Henry van de Velde. Unter diesem Ornament und in je drei angeschnittenen Kreisen, sind hauchdünn geschärfte Lederauflagen, deren brauner Farbton sich von dem braunroten Ziegenleder des Einbandes in verblüffender Bescheidenheit kaum abhebt. Im Widerspruch dazu steht die filigrane Arbeit: Sind hier doch – Vorder- und Rückendeckel zusammengezählt – 70 Lederauflagen appliziert, deren Klebekanten durch Goldlinien niedergehalten und verborgen werden. Beim Handvergolden wird z.B. eine Linie erst blind mit einer erhitzten Messinglinie (Filete) in das Leder gedrückt. In diese Markierung wird dann Eiweiß gepinselt und Blattgold aufgelegt, das sich dann in die Vertiefung schmiegt. Die heiße Filete wird nun in diese Vertiefung geprägt, um das Gold mittels des Eiweißes ins Leder zu backen.
(Timm Schulze M.A.)

Der rote Wunderschirm

Kinderbücher von der Frühaufklärung bis zum Nationalsozialismus

Eine Ausstellung der Sammlung von Jürgen Seifert (1928–2005), der als Politikwissenschaftler an der Universität Hannover lehrte, repräsentiert in eindrucksvoller Weise fast 300 Jahre Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur und der Kinderbuchillustration und spiegelt deren gesamtes thematisches Spektrum. Die über Jahrzehnte hinweg zusammen getragenen fast 12.000 Bände wurden als eine der bedeutendsten Privatsammlungen historischer Kinderbücher 2008 u. a. mit Unterstützung des Landes Niedersachsen vom Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen erworben.
Jürgen Seifert hat nicht nur Bücher erworben, die das Leseglück der Kinder im Auge haben, sondern gerade auch solche, die disziplinieren, indoktrinieren und ideologischen Zielen verpflichtet sind. Diesem Blick auf Kinderliteratur verdankt die Sammlung ihre politische Schwerpunktsetzung, denn sie umfasst neben vielen Glanzstücken und besonders wertvollen Bilderbüchern auch die dunkelsten Kapitel der Kinderbuchgeschichte..
Besonderer Raum wird den reichhaltigen Illustrationen gewidmet, die von den bekanntesten Buchkünstlern ihrer Zeit stammen und die neben dem Original in vielfältigen Reproduktionen und Vergrößerungen zu sehen sind.
Die Ausstellung wird ergänzt durch historisches Spielzeug aus dem Städtischen Museum Göttingen und dem Deutschen Spielzeugmuseum Sonneberg.
Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm begleitet die Ausstellung.

Ausstellung: 23. Oktober 2011 - 12. Februar 2012

è Georg August Universität Göttingen
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Die Paulinerkirche Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 1
37073 Göttingen

ON-TYPE - Texte zur Typographie (TzT)

Die Ausstellung zeigt Klassiker der Typographiegeschichte des 20. Jahrhunderts und aktuelle Beispiele, zum Teil aus den Beständen des Gutenberg-Museums.
„TzT“ stellt erstmals eine Sammlung von Grundlagentexten über Typografie zusammen und zur Verfügung. Die Zusammenstellung der Texte basiert auf der Kennerschaft namhafter Typografen und Wissenschaftler – ihre Empfehlungen ermöglichten die anspruchsvolle und einzigartige Auswahl an Texten.
Eine weitere Besonderheit der Ausstellung ist die Einbeziehung des Besuchers in die Welt der Typografie: Die Ausstellungsgestaltung mit einer Leselounge lädt zum Lesen und Vertiefen in die Materie ein.
Ein Projekt des Gutenberg-Museums Mainz in Kooperation mit Studierenden des Fachbereichs Kommunikationsdesign der Fachhochschule Mainz.


Die Vernissage findet am 10.11. um 18 Uhr statt.
Ausstellung: 11. November 2011 bis 06. Mai 2012

è Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
Telefon 0 61 31 / 12 26 40